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Für Städte und Gemeinden

Kommunal geplant,
privat finanziert

Wie Städte und Gemeinden Vorhaben umsetzen, für die im Haushalt kein Platz ist

Keine kommunale InvestitionRatsbeschluss bleibt die GrundlageBürgerkapital möglich

Der Plan sagt, was gebaut werden soll. Nicht, wer es bezahlt.

Die kommunale Wärmeplanung hat für viele Städte einen Stand erreicht, an dem feststeht, welche Gebiete wie versorgt werden sollen. Woher die Mittel kommen, steht dort nicht. Dieselbe Lücke besteht bei Netzen, bei Wasser und Abwasser, bei digitaler Infrastruktur und in der Logistik: Der Bedarf ist beschrieben, der Haushalt trägt ihn nicht.

Privates Infrastrukturkapital sucht genau solche Vorhaben: lange Laufzeiten, vertraglich gesicherte Zahlungsströme, kein Druck zum schnellen Ausstieg. Es kommt selten von allein an, weil Vorhaben und Investor zueinander passen müssen. Das ist kein Preis- und kein Bonitätsproblem, sondern eine Frage des Zuschnitts, und die lösen wir: einzeln, wo ein Vorhaben für sich trägt, und gebündelt, wo es hilft, mehrere Infrastrukturthemen einer Stadt zu einem Vorhaben und wo nötig mehrere Städte zu einem Programm.

Das Modell in vier Sätzen

Die Kommune investiert nicht

Planung, Finanzierung, Errichtung und Betrieb liegen bei einer Projektgesellschaft. Anlage und Kredit erhöhen Ihren Schuldenstand nicht.

Die Kommune entscheidet

Der Ratsbeschluss bleibt die politische Grundlage; welches Verfahren daneben nötig ist, klären wir vorher mit Ihrer Vergabestelle und, falls erforderlich, mit der Kommunalaufsicht.

Einzeln oder gebündelt

Große institutionelle Investoren suchen größere Volumina, kleinere Investoren wie Family Offices finanzieren auch einzelne Vorhaben. Gebündelt wird zuerst innerhalb Ihrer Stadt: Wärme, Netz, Wasser, Digitales zusammen.

Das Kapital kann aus der Region kommen

Kommune, Stadtwerk und Bürger können sich an der Projektgesellschaft beteiligen und am Ergebnis teilhaben, als Option, nicht als Voraussetzung.

Auf einer Seite: was Ihre Kommune bei der Wärme von uns bekommt, was Sie tun und was wir übernehmen. Zum Weitergeben im Haus und an den Rat.

Planen ist Pflicht. Die Finanzierung ist offen.

Was die Wärmeplanung leistet und was nicht

Nach dem Wärmeplanungsgesetz mussten Städte über 100.000 Einwohner ihren Wärmeplan bis zum 30. Juni 2026 vorlegen, alle übrigen Kommunen folgen bis zum 30. Juni 2028. Wo der Plan vorliegt, ist die Richtung entschieden.

Der Plan ist ein Planungsinstrument, kein Finanzierungsinstrument. Das Gesetz sagt selbst, dass aus ihm keine Baupflicht folgt; er verpflichtet weder die Kommune noch die Bürger zu etwas. Er sagt entsprechend nicht, wer die Erzeugungsanlage baut, wer das Netz bezahlt, wer es über zwanzig Jahre betreibt und wer das Risiko trägt, wenn die Anschlussquote hinter der Annahme zurückbleibt. Zwischen dem beschlossenen Plan und der ersten Baugrube liegt deshalb keine Pflicht, sondern eine Finanzierungsfrage, und an ihr scheitern viele Pläne.

Warum der Haushalt es nicht trägt

Erzeugung und Netz sind investitionsintensiv und binden Mittel über Jahrzehnte. In kommunaler Trägerschaft stehen Anlage und Kredit in Ihren eigenen Büchern und erhöhen Ihren Schuldenstand, das Betriebsrisiko liegt beim Träger, und es braucht Personal, das den Betrieb dauerhaft führt. Das konkurriert unmittelbar mit allem anderen, was die Kommune finanzieren muss.

„Wir bekommen Geld doch günstiger“

Das stimmt, und wir widersprechen dem nicht: Der Kommunalkredit ist die billigste Geldquelle, die es für Sie gibt. Er löst aber nur die Geldfrage. Vier Dinge bleiben bei Ihnen: der Kredit selbst, der Ihren Schuldenstand erhöht und den Spielraum für andere Vorhaben verengt, das Bau- und Technologierisiko, das Absatzrisiko bei zu geringer Anschlussquote und das Personal für zwanzig Jahre Betrieb. Genau diese vier gehen beim Liefermodell auf die Projektgesellschaft über.

Und es ist keine Privatisierung. Sie verkaufen nichts. Bestehende Anlagen und Netze bleiben in Ihrem Eigentum, die Versorgungsentscheidung bleibt beim Rat, und was am Ende der Laufzeit mit einer neu gebauten Anlage geschieht, legen Sie vorher fest. Sie kaufen eine Leistung, wie Sie Strom oder Winterdienst einkaufen.

Wo der Eigenbau der bessere Weg ist, sagen wir das. Wer Haushaltsspielraum, Personal und Risikobereitschaft hat, baut mit dem Kommunalkredit günstiger selbst und braucht uns nicht. Den meisten Kommunen fehlt eines der drei, und daran scheitern die Pläne, nicht am Zinssatz.

Der Zuschnitt: einzeln oder gebündelt

Versicherer, Versorgungswerke und Infrastrukturfonds suchen genau solche Verträge: lange Laufzeit, planbare Zahlungen, kein Ausstiegsdruck. Große Häuser prüfen im Regelfall erst ab größeren Volumina. Kleinere Investoren wie Family Offices finanzieren auch ein einzelnes kommunales Wärmenetz, eine einzelne Erzeugungsanlage oder einen einzelnen Glasfaserabschnitt. Welcher Investor passt, klären wir im Einzelfall.

Wo es hilft, bündeln wir. Das geht auf zwei Wegen, und der erste ist meist der bessere:

In Ihrer StadtMehrere Infrastrukturthemen zu einem Vorhaben. Wärmeerzeugung, Netz, Kläranlage und Glasfaser haben denselben wirtschaftlichen Zuschnitt und lassen sich gemeinsam finanzieren. Für Sie bedeutet das: ein Ansprechpartner, eine Finanzierung, ein Zeitplan, und Sie warten auf niemanden.
Über Städte hinwegWo es passt, führen wir vergleichbare Vorhaben mehrerer Kommunen zu einem Programm zusammen. Ihre Stadt behält auch dann ihren eigenen Vertrag und ihre eigene Entscheidung.

Was daraus für Sie folgt. Auch ein kleineres Vorhaben sehen wir uns an, im Einzelfall. Und Sie müssen auf keine andere Stadt warten. Sie verhandeln für Ihre Stadt. Ob einzeln oder im Bündel finanziert wird, richtet sich nach Ihrem Vorhaben.

Weiter: Vorprüfung

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